ÖPNV: Einsteigen und umsteigen

Heute ist der große Fahrplanwechsel im ÖPNV. Bus und Bahn sind nicht nur in großen Städten, sondern auch auf dem Land unser Schlüssel zur Mobilität von morgen. Dafür braucht es massive Investitionen in Netz und Angebot. Neben den wichtigen Buslinien steht vor allem die Hochrheinbahn für den ÖPNV unserer Region. Leider überzeugt die Qualität auf dieser Strecke nicht vollumfänglich. Überfüllte Züge und Verspätungen kommen ebenso vor, wie ausgefallene Verbindungen. Auch ich komme auf der Hochrheinbahn regelmäßig zu spät an.

Doch wichtige Eisenbahnprojekte machen Hoffnung: Die Elektrifizierung der Hochrheinbahn kommt, die Reaktivierung der Wehratalbahn wird geprüft und auf der Wutachtalbahn fahren schon wieder erste Schülerzüge. Aber es kommen nicht alle Neuerungen sofort. Daher brauchen wir jetzt innovative Lösungen. Ein Ansatz sind neue lokbespannte Doppelstockwagen-Züge, die die bisherigen störanfälligen Triebwagen auf der Hochrheinbahn zunächst ergänzen und schließlich ersetzen sollen. Hier will ich mich mit aller Kraft dafür einsetzen, diese Idee schneller umzusetzen, und nicht erst im Dezember 2021.

Zudem will ich Bus und Bahn stärker miteinander verzahnen. Haltestellen und Bahnhöfe müssen Mobilitätsknoten werden. Das Fahrrad am Bahnhof sicher unterstellen, am selben Bahnsteig umsteigen oder direkt vom Zug ins Sammeltaxi oder den Rufbus umsteigen: Nur mit flexiblen und bequemen Angeboten können wir die Menschen in unserer Region für den ÖPNV begeistern. Auch das Thema Barrierefreiheit müssen wir stärker in den Fokus rücken. Treppen und Stufen dürfen die Mobilitätswende nicht aufhalten.

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